Es war rein zufällig, dass ich bei YouTube auf diverse Beiträge zur Schwarzweiß-Fotografie gestoßen bin, darunter auch welche zur banalen Fotografie. Banal bedeutet hier, dass es sich um alltägliche Gegenstände handelt, die nicht besonders arrangiert sind, sondern einfach so in der Gegend herumstehen. Ich fand diese Bilder sehr ansprechend, obwohl sie von meinen üblichen Genre der Naturfotografie abweichen. Natürlich habe ich so manches Bild auch schon in schwarzweiß umgewandelt, wie man in der Galerie unter „Zeitlose Momente“ sehen kann. Aber dabei handelt es sich meist um Bilder, die mir in Farbe nicht so gut gefielen oder die ich im Rahmen eines Fotokreis-Projektes angefertigt habe. Jetzt will ich bewusst losziehen, um ganz gezielt Bilder für den Schwarzweiß-Modus zu fotografieren. Auch der banale Charakter gefällt mir, denn hier kann ich ganz losgelöst von irgendwelchen Erwartungen oder Vorstellungen einfach das ablichten ,was mir vor die Linse gerät. Und das ist erstaunlich vielseitig. Selbst die Bearbeitung sprengt das sonst vorsichtige Taktieren zur Vermeidung von Übertreibungen, denn bei diesen Bildern schiebe ich viele Regler ins Extreme, um einen harten Look zu kreieren, der mir bei dieser Art Bild sehr gut gefällt.




























