Der 4. November 2023 war ein trüber und düsterer Tag und passte daher perfekt, um auf die ebensolche Location des Kurhauses Sand im Nordschwarzwald einzustimmen. Die Geschichte des heutigen Lost Places reicht bis ins Jahr 1845 zurück. Damals wurde dort eine einfache Schutzhütte für Waldarbeiter und Fuhrleute errichtet. Das Gebäude wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach aus- und umgebaut, bis schließlich Mitte der 1870er Jahre ein Gasthaus und später ein Kurhaus eingerichtet wurde. Seine Blütezeit erlebte das Kurhaus Sand in den 1970er Jahren, als sich die gesamte Region zu einem beliebten Tourismus- und Wintersportgebiet entwickelte. 1994 wurde das Kurhaus geschlossen und gilt heute als einer der bekanntesten Lost Places, da der Zugang nach Bezahlen des Eintritts vollkommen legal ist. Und der Preis lohnt sich, da alle Möbel, das Geschirr, Bücher und andere Alltagsgegenstände erhalten geblieben sind. Es wirkt, als sei die Zeit stehen geblieben und man beträte eine Welt aus der Vergangenheit.
Außenseite des Kurhauses Sand
Nebeneingang zum Kurhaus Sand
Schöne Türdetails
Fliegenpilze im Garten
Noch genug Luft drin?
Gartenstühle
Ein Fenster
Selbstporträt in spiegelnden Oberflächen
Wabenfenster mit Spinnweben
Flur mit Schaufensterbüste
Flur mit alter Nähmaschine
Abreisefertig
Rost oder Blut?
Das Hexagrammzimmer
Unter dem Schutz des Kreuzes
Das Treppenhaus
Das grüne Zimmer
Abfluss
Kinderbett auf dem Dachboden
Kinderbett auf dem Dachboden
Ein altes Fahrrad
Treppenhaus
Eisenklappe am Kamin
Im Jagdzimmer
Im Jagdzimmer
Die Lesecke
Stühle und Klavier
Das alte Telefon
Vorratsraum im Keller
