Meine Pläne für das Fotojahr 2026

Ich habe mir für dieses Jahr wieder ein größeres Projekt vorgenommen. Ich möchte die Natur im Jahresverlauf zeigen und nehme mir jeden Monat einen besonderen Schwerpunkt vor. Für Januar sollen Vögel, insbesondere Krähen, im Fokus liegen, aber auch das Fotografieren von Springschwänzen ist ein Thema. Da ich leider nicht jeden Tag zum Fotografieren komme und man auch etwas Glück bei den Motiven haben muss, sehe ich diese Schwerpunkte jedoch nicht in Stein gemeißelt an, denn nach wie vor soll das Fotografieren Spaß machen. Ich sehe es aber als interessante Herausforderung, sich auch an bestimmte Themen zu wagen und sich Gedanken darüber zu machen. So habe ich mir im Vorfeld schon in einem Brainstorming Szenen vorgestellt und aufgeschrieben, die ich ablichten möchte. Gerade bei den Krähen sehe ich Bilder im Flug, in Aktion untereinander, auf Baumwipfeln oder mit Fressbarem im Schnabel. Allerding ist das nicht so einfach, wie ich am 6. Januar feststellen musste. Der Tag war nicht so kalt und der Himmel grau und so dachte ich, dass sich dies gut für Aufnahmen eignen würde. Ich kenne eine Stelle, an der sich immer viele Krähen aufhalten: Felder direkt neben einem Parkplatz. Ich fuhr also dahin und konnte die schwarzen Gesellen bereits eifrig auf dem Feld herumhüpfen sehen. Auch die Baumkronen, die entlang der Felder stehen, wurden von ihnen in Beschlag genommen. Super dachte ich, und hatte schon viele tolle Bilder vor dem inneren Auge. Ich parkte, stieg aus, nahm das Tele in die Hand und da, plötzlich, flogen sie weg. Alle! Nur noch verwirrt konnte ich ihnen hinterhergucken. War ich der Grund gewesen? Oder die Frau, die mit ihrem Hund vorbeispazierte? Ich hatte immer angenommen, Krähen sind weniger menschenscheu, zumindest waren sie bisher nie weggeflogen, allerdings hatte ich da auch kein Ungetüm von Kamera mit Teleobjektiv in der Hand gehabt. Diese Geschichte zeigt, dass man auch Glück braucht, wenn man nach ganz bestimmten Motiven Ausschau halten will.
Ich werde es aber auf jeden Fall weiter versuchen. Und ein Bild ist mir auch schon in den letzten Tag doch noch gelungen. Zumindest sehe ich es als einen Anfang.

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